Meine Krebsheilung Teil 2


Sawah hilft mit!

Das ist der 2. Teil meiner Geschichte, die mein Mann wieder für mich weiter schreibt.

Der 1. Teil  endete mit unserem Rückflug Nachhause – in stiller Hoffnung, dass der Krebs nicht wieder kommt.

Leider vermehrten sich die bereits vorhandenen Bauchschmerzen inkl. Übelkeit immer mehr und wurden unerträglich.
Ein erneutes CT und 3 weiteren US-Untersuchungen ergaben auch eine Lebervergrößerung in Zusammenhang mit der starken Vergrößerung der durch die 5 fache HIFU behandelte Metastase auf ca 7,5 cm !!  und 2 zusätzliche Metastasen – sowie ein Verdacht eines Rezidivs in der Pankreasgegend.
Das war sehr enttäuschend!
Aber aufgeben gibt es nicht, trotz verstärkter, unerträglicher Schmerzen.
Es folgen mehrere Medikament-Einstellungen zur Minimierung der Schmerzen inkl. Krankenhauseinweisungen aber alles fast ohne Erfolg. Da ich nur noch ein „Wrack“ bin und kaum Essen rein bekomme, wurde eine Portzusatzernährung veranlasst. Obwohl wir grundsätzlich gegen eine Chemotherapie sind,  haben wir als letztes Strohhalm auch noch diese ins Auge gefasst. Aber in Kombination mit der Hyperthermie und weiteren alternativen Präparaten.
Auf Umwegen hatten wir auch endlich eine Schmerztherapeutin gefunden, die das seit langer Zeit von uns gewünschte Cannabis, mit Genehmigung der Kasse verschrieb. Es sollte den Appetit anregen, die Schmerzen beseitigen und vor allem durch weniger Opiate die schlimmen Nebenwirkungen ( u.a. Brechreiz und verminderte Magen- und Darm-Peristaltik) minimieren.

09.08.2018
Seit 5 Tagen  werden nun neben den üblichen Opiaten und Präparaten gegen Übelkeit auch Cannabis – Dronabinol + Curcumin + Vajda Tropfen eingenommen.
Trotz unerträglicher Hitzewelle sind dennoch Erfolge erkennbar. Allerdings hatte die Ärztin für den Anfang Cannabis auch nur mit verhältnismäßig geringen Dosen verschrieben.

Neben der Schmerzbekämpfung soll vor allem der Cocktail ein exzellentes Mittel gegen jegliche Arten von Krebszellen sein!!!!????
Das gilt angeblich ganz besonders für die Vajda Tropfen – früher ( 1970 er Jahre) kurzzeitig unter den zugelassenen Medikament-Namen Merapid in Ungarn und der DDR bekannt. Jetzt nur noch über Insiderkanal erhältlich!
(Man greift in dieser Situation nach jedem Strohhalm!!!!)

21.08.
Es sieht nicht gut aus. Der Bauch wird immer dicker und die Bauchschmerzen immer schlimmer!! Da halfen bei dem schwachen Körper wohl auch die „Mittelchen“ nicht mehr.
Eine vereinbarter Chemotherapie-Termin musste wegen Schwäche und unvertretbarer Schmerzen abgesagt werden. Es war eine erneute Einweisung in die Palliativstation zur Abklärung  und zur Schmerz-Minimierung notwendig.

Neuer Befund: Der Krebs hat sich in der Leber weiterhin wesentlich vergrößert und sich wohl auch noch auf die Bauchdecke ausgebreitet. Eine allgemeine Aszites war jedenfalls die Folge.

Der „verfluchte“ Krebs war stärker und meine liebe Frau – Ilse Stefanski – hat den Kampf leider am 30.08.2018 verloren.
Die Urnenbeisetzung war am 13.09.2018 auf dem Heidefriedhof in Dresden.

Das war vor einem Jahr noch auf einer Schiffsreise – wo die Schmerzen begannen!
Und jetzt!

In tiefer Trauer
Dietrich Stefanski, Enrico, Katrin, Uwe & Sawah

 

Bitte habt Verständnis – das war nur informativ!
Denn das sind wir Euch nach der langen Geschichte  schuldig.

 

Später, wenn es mir hoffentlich besser geht, schreibe ich noch einen angemessenen Nachruf und werde diese Seite im Sinne von Ilse weiter führen!

Meine Ilse war eine wunderbare und außergewöhnliche Frau – und immer eine Art „Mutter Theresa“! Sie wollte stets allen Menschen helfen, Freude bereiten und vor allem immer Gutes tun.

Unabhängig von dem fast unbesiegbaren Bauchspeicheldrüsen-Krebs stellt sich für mich aber jetzt doch die Frage:
1. Warum hat die 5 fache HIFU  nicht gewirkt und warum ist die behandelte Metastase noch viel größer geworden? Oder wurde möglicherweise  sogar eine andere 2. behandelt?
2. Warum hat das umfangreiche, international erprobte und erfolgreiche Behandlungskonzept von Prof. Dr. Trogisch,  wie bereits in Teil 1 beschrieben, –  von dem ich aber nach wie vor überzeugt bin –  nichts oder nicht viel gebracht?
Der „verfluchte“ Krebs!

Eins vorweg!
Es gibt leider bisher auf der Welt noch KEIN Mittel, dass den  Krebs i.d.R. alleine besiegen kann.
JA, es gibt aber bereits seriöse Behandlungsmethoden, die den Krebs mehr oder weniger schaden und ihn auch vor allem für das eigene Immunsystem wieder angreifbar machen!!
Aber wie stark ist das eigene Immunsystem denn noch?

Kann man es überhaupt noch stärken?
Aber wie?

Nahrungsergänzungsmittel – und diese noch mit schlechter Bioverfügbarkeit machen es alleine bestimmt nicht!
Das ist ein Komplex den man als außenstehendes Individuum bis zur Psyche und mehr ….. überhaupt nicht oder schwer erfassen kann!

Leider war das Immunsystem bei meiner lieben Ilse wohl viel zu schwach, um  den Kampf zu gewinnen!‘

Ich habe es nicht geschafft  ihr zu helfen und das  am Boden liegende Immunsystem für den  Kampf gegen die geschwächten Krebszellen zu stärken.
Aus heutiger Sicht weiß ich, dass trotz umfangreicher und effektiver Behandlungs-Maßnahmen, wirklich nur ein sehr starkes Immunsystem in Kombination mit den erwähnten guten Behandlungsmethoden erfolgsversprechend ist.
Mit nur noch 40 kg war auch das Immunsystem völlig am Boden!
Leider habe ich diese wichtigste Komponente nicht so ernst genommen – wie erforderlich!
Den Vorwurf kann mir keiner abnehmen!!!
Ob ich es überhaupt geschafft hätte, bei meiner Ilse in diesem Stadium wenigstens noch dafür zu sorgen, dass u.a.  eine schon lange bestehende chronische idiopathische Gastroparese-Magenlähmung (das ist nur eine starke Vermutung im Nachhinein), gekoppelt mit schlechter Darm-Peristaltik, inkl. der  Nebenwirkungen von Opiaten,  beseitigt oder minimiert werden könnte,  steht in den Sternen!

Fehlender körperlicher Fitness und ein schlechtes Immunsystem  ist aber das Hauptproblem bei allen Krebskranken!
Wie schafft es der Krebskranke, dass auch noch durch Krebs geschwächte Immunsystem wieder zu stärken? (Das ist eine sehr wichtige – aber nicht einfache Angelegenheit!)
Wenn JA, – dann helfen mit sehr größer Wahrscheinlichkeit auch die bereits in Teil 1 erwähnten guten Behandlungs-Methoden!
Ja, dann sind sie aus meiner Sicht sogar erforderlich!

Eine Chemo jedoch, schwächt auch extrem das Immunsystem!!! (und da beißt sich dann die Katze in den Schwanz – wenn überhaupt alles gut geht!!) –   

Nur deshalb werde ich diese Seite nicht, wie mehrfach empfohlen, vom Netz nehmen! Ich werde versuchen, gerade auch dieses Thema, gekoppelt mit unseren Erfahrungen, jetzt genauer zu beleuchten, um möglicherweise anderen leidenden Mitmenschen bei Ihrem Kampf gegen den „verfluchten“ Krebs zu helfen.

Das ist auch im Sinne meiner lieben Ilse und das bin ich Ihr auch schuldig!

 

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